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Gewässergliederung / Gewässertypen

   
 

Fischereibiologische Gliederung eines Flusslaufes

Ein typisches Fließgewässer entspringt in der Quelle, vergrößert sich durch einmündende Nebengewässer und abfließendes Oberflächenwasser zum Bach und weiter zum Fluss, der schließlich ins Meer mündet. Dabei ändern sich die prägenden ökologischen Faktoren wie Fließgeschwindigkeit, Wassertemperatur, Sauerstoffgehalt des Wassers und Sohlenbeschaffenheit des Gewässergrundes kontinuierlich. Vor ca. 40 Jahren kam man nach fischereibiologischen Untersuchungen zur Erkenntnis, dass sich vom Oberlauf zum Unterlauf eines Fließgewässers mit den veränderten Umweltbedingungen auch die Zusammensetzung der Fischfauna in charakteristischer Weise ändert. Die meisten Bach- oder Flussabschnitte können daher einer bestimmten Fischregion zugeordnet werden, die nach den jeweils vorkommenden Leitfischarten benannt werden. Im einzelnen werden von der Quelle bis zur Mündung ins Meer die Forellen-, Äschen-, Barben-, Brachsen- und Kaulbarsch-Flunderregion (siehe Navigation links) unterschieden.

   
 

Von der Quelle bis zur Mündung 

   
 
   
 

Fluss-Querschnitte

   
 

Forellenregion

Äschenregion

Barbenregion

Brachsenregion

Kaulbarsch- / Flunderregion

       
 

Fischereiliche Seentypen

So wie die fischereibiologische Gliederung der Fließgewässer in typische Fischregionen, gibt es eine Unterscheidung der Seen nach den in ihnen vorkommenden "Leitfischen". Man unterscheidet den Forellen -, Felchen-/Maränen-, Blei-/Brassen-, Hecht-/Schleien- und Zandersee (siehe Navigation links).


Leitbilder für Tieflandbäche

Im Tiefland gibt es eine Vielzahl von Bachtypen. Aufgrund der unterschiedlichen Entstehungsgeschichte der Gewässerlandschaften finden sich in den Gewässern unterschiedliche Substrate.
In den "Armen Sandgebieten" kommt der Organische- und der Sandbach vor. in den "Verwitterungsgebieten" der Kiesbach, in den "Lößgebieten" der Löß-/Lehmbach und in den "Niederungsgebieten" der Niederungsbach.
Als weiteres wichtiges Merkmal ist der Wasserhaushalt der Bäche zu nennen. Je nach Lage des Baches kann er z.B. periodisch trocken fallen oder viel Wasser führen. So unterscheidet man die hydrologische Typen Sommertrockener Bach, Grundwasserarmer Bach und den Grundwassergeprägten Bach (siehe Navigation links).

 
 

nach Informationen des

Ministeriums für Umwelt und Naturschutz in NRW (D)