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 Jahreshauptversammlung

 

Der aktuelle Vorstand des Aßlarer Angelsportvereins: V. l. Markus Küster, Frank Schulz, Uli Schütz, Jürgen Pichl, Martin Klein, Arne Kimpel, Markus Förster, Werner Scharf, Michael Schaub, Herbert Czeranski und Rudi Krauß.

Aßlarer Angler blicken zurück
Im Fokus der Jahreshauptversammlung des Angelsportvereins 1969 Aßlar, standen am Freitagabend im VfB-Heim die Vorstandswahlen, bei denen ein großer Teil der Amtsinhaber erneut gewählt wurde. So bleibt Rudolf Krauß 1. Vorsitzender, Herbert Czeranski 1. Kassierer, Michael Schaub 1. Schriftführer, Frank Schulz 2. Gewässerwart und Martin Klein 2. Gerätewart. Hüttenwart Bernd Küster stand aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl und wurde mit herzlichem Dank für seine Arbeit verabschiedet. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung Herbert Czeranski. Auch der 2.Vorsitzende Markus Förster stellte sein Amt zur Verfügung. Neu wurde hier Jürgen Pichl gewählt, dessen bisherigen Posten als Umweltbeauftragter nun Förster übernimmt. Krauss hob in seinem Bericht zwei gravierende Ereignisse hervor. Äußerst negativ für den Verein war ein massiver Einbruch in das Vereinsheim am 14. April, bei dem die Hütte und die Garagen mit Brachialgewalt geöffnet und beide Traktoren und sämtliches Werkzeug mit einem Gesamtwert von 5000 Euro gestohlen. "Bei der Wiederbeschaffung hat uns die Stadt dankenswerterweise mit 25 Prozent der Kosten unterstützt", so Krauss. Sehr positiv wirkte sich die Abspeckung des Teichfestes aus. "Es wird immer schwerer, genügend Personal für Auf- und Abbau und die Dienste zu bekommen, außerdem sollte die Straße nach Bechlingen gesperrt sein. "Alle Leute, die sonst verteilt auf zwei Tage kommen, hielten uns dieses Mal am Sonntag die Treue und wir konnten ein schönes Teichfest feiern", so Krauss. Werner Scharf ging im Bericht der Gewässerwarte auf den Besatz von Dill und Teichanlage ein und erinnerte an diverse Angelveranstaltungen, wie das Hegefischen und den Silbernen Hecht. "Dass kein einziger Hecht gefangen werden konnte, ist Beleg dafür, dass der Fischbestand der Dill stark zurück gegangen ist", so Scharf. Positiv wertete er, dass beim Ablassen von Teich 4 ca. 1500 Karpfen auf die anderen Teiche verteilt werden konnten. Auch die Kameraden in Katzenfurt erhielten 20 Kilo, um die eigene Zucht aufzubauen. An Arbeiten für dieses Jahr schnitt er die Entschlammung von Teich fünf an. Markus Küster berichtete über den Vereinsnachwuchs. "Mit dreizehn Mitgliedern haben wir eine stattliche Jugendgruppe", so Küster. Die Jugendlichen erlebten ein Zelten am Teich, diverse Nachtangelveranstaltungen, angelten über drei Tage in Philippstein, wo sie von Patrick Göbel eine Menge über das Fischen von Wels und Karpfen lernten und auch beiden Vereinsveranstaltungen waren sie stark vertreten. Ein Jugendlicher wechselte zu den erwachsenen Anglern. Der Rest freut sich schon auf ein Gemeinschaftsangeln in Naunheim und das Zelten an der eigenen Teichanlage. Der Bericht von Kassierer Arne Kimpel brachte dem Vorstand Entlastung ein. Der Umweltbeauftragte Jürgen Pichl berichtete davon, dass die jahrzehntelange Hege-Gemeinschaft nun durch das Regierungspräsidium einen offiziellen Charakter erhalten soll. Für das Maifischprojekt auf der Kreisabfallanlage gab es schlechte Nachrichten: "Durch eine Futterumstellung ist ein sehr großer Teil der Fische eingegangen. "In der Dill konnten erfreulicherweise wieder Nasen, Lauben und Barben festgestellt werden", freute sich Pichl. Auch Lachse wurden nachgewiesen. "In Beziehung auf die Wasserkraftanlage, die am Aßlarer Wehr geplant ist, wollen wir versuchen, das Beste für die Dill sowie Tier-, Arten- und Naturschutz zu erreichen", sagte Pichl. Abschließend wurde beschlossen, nichts an den Beiträgen und festgesetzten Arbeitsstunden zu ändern. Der Hinweis des Kassierers auf eine Beitragserhöhung im Hinblick auf die Sanierung von Teich fünf wurde auf 2015 verschoben, da man dann genauere Investitionskosten habe.